Reiseblog · Kapitel 3.16 · 2. September 2026

Wie erklärt man ein Paradies?

Warum diese Woche kein Beitrag kommt, was Reisen mit Schreiben zu tun hat und warum ich gerade lieber ganz da bin.

Euer Dominik, willkommen an Bord.
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Wie erklärt man ein Paradies?

In vielen Religionen wird es ausführlich beschrieben. Über Seiten, über Kapitel, mit Bildern von Gärten und Licht und einem Frieden, den niemand von uns je gesehen hat. Man hat sich viel Mühe gegeben, es in Worte zu fassen.

Ich brauche dafür nur eines.

Thailand.

Weiter Blick über das Meer von Koh Samui im Abendlicht

Warum diese Woche nichts kommt

Ich sitze hier mit einer frischen Kokosnuss, die Sonne ist gerade weg, die Luft steht noch warm über allem, und ich habe eine Ansage an euch, die mir ein bisschen unangenehm ist und die trotzdem sein muss.

Diese Woche kommt kein weiterer Beitrag.

Nicht, weil nichts passiert. Im Gegenteil. Es passiert gerade so viel, dass ich gar nicht hinterherkomme, und genau das ist der Punkt.

Ich bin gut angekommen. Ich erkunde hier gerade den einen oder anderen Spot, von dem ihr in keinem Reiseführer lest, und ich nehme euch da mit, versprochen. Aber nicht jetzt. Nicht in diesem Moment.

Reisen ist erleben. Nicht schreiben.

Ich kann nicht mitten in einer Bucht stehen, das Wasser um die Knie, und gleichzeitig darüber schreiben, wie es sich anfühlt, mitten in einer Bucht zu stehen. Das eine schließt das andere aus. Wer schreibt, ist nicht mehr ganz da. Und ich möchte gerade ganz da sein.

Um euch Geschichten erzählen zu können, muss ich sie erst erleben.

Stiller Strandabschnitt auf Koh Samui, fast menschenleer

Was das heißt

Ich habe euch nicht vergessen. Ganz sicher nicht.

Ich sammle gerade. Eindrücke, Gerüche, Geschmäcker, Begegnungen, Orte, an denen man morgens allein steht und nicht glauben kann, dass man da einfach so hindarf. Es liegt so viel auf dem Tisch, dass ich mich schon jetzt frage, wie ich das alles unterbringen soll.

Am nächsten Wochenende geht es weiter. Dann erzähle ich euch davon. Ausführlich, ehrlich, mit allem, was dazugehört.

Frische Kokosnuss in der Hand vor dem Meer

Bis dahin macht Ocean Zero eine kleine Sommerpause. Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis.

Und wenn ihr wissen wollt, wie es mir geht, während ihr das lest: Ich sitze irgendwo zwischen Palmen, halte eine Kokosnuss in der Hand und genieße jeden einzelnen Schluck.

Sawadee Khrap. Liebste Grüße aus Thailand.

Willkommen an Board, euer Dominik.

Zwischen Himmel und Erde · Podcast

Die Podcast-Folgen zu den Thailand-Kapiteln spreche ich ein, sobald ich zurück in Deutschland bin. Sie werden hier nachgereicht.

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