Vanlife · Kapitel 5.4 · 19. August 2026

Zwischen zwei Welten

Über 41 Kilometer am Tag, einen Teppich, der jetzt dem Wind gehört, und ein Fischerdorf, das mich verstanden hat.

Euer Dominik, willkommen an Bord.
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Irgendwann geht es auch bei mir weiter. Das ist der Satz, den ich mir an diesem Morgen selbst vorgesagt habe, mehrmals, wie ein Mantra, während ich auf diese Bucht geschaut habe, in der meine Fußspuren die ersten waren. Wer verlässt schon gerne den perfekten Ort? Ihr kennt meine Antwort. Aber das Vanlife hat seine eigenen Gesetze, und das oberste davon ist unbestechlich.

Es heißt: Wasser.

Wasser und Strom

Leute, ich sage euch eines: Man kann auf fast alles verzichten in diesem Leben auf Rädern. Auf den Spiegel, auf die Schrankwand, auf den Wäscheständer, auf all das, was zu Hause so selbstverständlich herumsteht, dass man es gar nicht mehr sieht. Aber zwei Dinge braucht man wirklich, immer, ohne Verhandlung: Wasser und Strom.

Und für beide gilt dieselbe stille Regel: Wer Strom braucht, fährt viel. Und wer Wasser braucht, fährt auch mehr. Der Bus tankt seine Energie beim Rollen, und der Mensch findet seine unterwegs. Vielleicht ist das gar kein Zufall. Vielleicht will dieses Leben einfach nicht, dass man stehen bleibt.

Für das Wasser gibt es dann zwei Möglichkeiten. Entweder man sucht über die Karte den nächsten Brunnen oder einen Wasserfall, wobei man vorsichtig sein muss, was man sich da in den Tank holt. Oder man macht es so, wie ich es mir angewöhnt habe: Man fährt einfach den nächsten Supermarkt an. Die gibt es in Spanien und Portugal in richtig groß, und dort stehen sie in Reih und Glied, die Fünf-Liter-Kanister, die Fünfzehner, sogar die ganz großen Zwanziger. Zwei Griffe ins Regal, und das Thema war erledigt. Der Bus war voll, die Haut hat aufgehört zu jucken, und das Salz der letzten Tage durfte endlich von Bord.

So habe ich die Praia da Gralha verlassen. Meinen Superspot. Und ich gebe zu: Ich habe im Rückspiegel länger hingeschaut, als gut für die Fahrspur war.

Die Landzunge bei São Martinho do Porto aus der Luft

Ein Teppich bleibt zurück

Der Morgen sah aus, als hätte ihn jemand weichgezeichnet. Die Windschutzscheibe war salzig vom Meer, als hätte der Atlantik über Nacht seine Fingerabdrücke darauf hinterlassen. Über dem Wasser lag noch dieser morgendliche Schleier, und zur Landseite hingen die Wolken an den Hügeln fest, als wollten auch sie noch nicht aufstehen. Es war eine dieser Stimmungen, in denen man automatisch leiser wird. Sogar die Kaffeemaschine kam mir zu laut vor.

Eigentlich wollte ich auf meiner Wassersuche nach São Martinho do Porto. Aber die Küste hatte andere Pläne mit mir und legte mir erst einmal einen Aussichtspunkt in den Weg, den ich vorzüglich fand: den Miradouro do Facho. Unter mir eine Bucht wie ein halbes O, getrennt nur durch einen schmalen Einlass in der Mitte, durch den der Atlantik ein und aus atmet. Ich habe meinen Fleckerlteppich ausgerollt, gefrühstückt, den Kaffee in beide Hände genommen und einfach nur geschaut. Und weil die Wolken so unverschämt schön waren, habe ich auch noch die Drohne steigen lassen. Manche Bilder muss man festhalten, auch wenn man ahnt, dass kein Foto der Welt sie einholen wird.

Und jetzt kommt der kleine Spoiler-Alarm: Diesen Fleckerlteppich habe ich dort liegen lassen. Er liegt jetzt vermutlich immer noch da oben, am Miradouro do Facho, und gehört dem Wind. Sollte ihn einer von euch finden: Ihr wisst, wo ihr ihn abgeben könnt. Aber ganz ehrlich? Vielleicht ist es auch in Ordnung so. Ein Stück Zuhause, das ich in Portugal vergessen habe, damit ein Stück Portugal für immer bei mir bleibt.

São Martinho do Porto war dann ein ganz normales Örtchen. Ich kann euch nichts Großes darüber erzählen, es hat mich nicht von den Socken gehauen. Manche Orte sind eben einfach nur Orte. Auch das muss man gelten lassen. Also bin ich weiter, immer die Küste entlang, so nah am Wasser, wie es die Straße erlaubt hat, dieser Idylle hinterher, die in Portugal einfach nicht aufhören will.

Rote Klippen an der Küste vor São Martinho

41 Kilometer

Und dann habe ich es genau 41 Kilometer weit geschafft.

Ich muss das mit einem Lachen erzählen, denn ich habe früher an einem einzigen Arbeitstag zehntausend Kilometer zurückgelegt. Frankfurt, New York, einmal über den halben Planeten, zwischen Frühstück und Abendessen, ein Vierteljahrhundert lang. Und jetzt? Jetzt sitze ich in einem alten Bus und schaffe 41 Kilometer am Tag. Und wisst ihr was? Ich war nie stolzer auf eine Tagesetappe. Denn die zehntausend Kilometer von damals habe ich durchflogen. Diese 41 habe ich gelebt.

Camper über der Praia do Pico da Mota

Hängen geblieben bin ich an der Praia do Pico da Mota. Ein malerisch schöner Ort, und das dachten sich offenbar auch ein paar andere Camper. Zur Linken hatte sich eine junge Dame ausgebreitet, die offenbar Schlangenmensch war und beim Yoga jedem sehr tiefe Einblicke in wirklich alles gewährte. Versteht mich nicht falsch: Yoga stört mich nicht, Schlangenmenschen auch nicht. Aber das war mir persönlich ein bisschen zu viel Vorstellung für ein Publikum, das keine Karten gekauft hat.

Also bin ich eine Stunde lang tiefenentspannt den Strand hinuntergeschlendert. Ihr müsst euch das so vorstellen: Der Strand ist ellenlang und schnurgerade, die Brandung kraftvoll, die Felswände hoch. Und direkt dort, wo die Felswand aufhört, beginnen schon die Äcker. Landwirtschaft wird da ganz hoch geschrieben, und genau deshalb hat man dort seine Ruhe: Wo gepflügt wird, wird nicht gebaut. Ein schöner Spot. Nicht nur für Yoga.

Ellenlanger Strand zwischen Felswand und Äckern

Zwischen zwei Welten

Und dann kam mein persönlicher kleiner Zwischenfall, der mich wieder exakt 41 Kilometer weit gebracht hat: Ich bin in Peniche hängen geblieben. Und dieses Mal lag es nicht am Wasser.

Peniche ist ein Ort, der genau zwischen zwei Welten hängt. Auf der einen Seite das alte Portugal der Fischer: Boote, die morgens rausfahren, weil sie es immer getan haben, Netze, Salz, Männer mit Gesichtern wie Seekarten. Auf der anderen Seite ein neues, internationales Leben rund um Surfboards, Camper, kleine Cafés und Menschen, die wegen des Atlantiks gekommen sind und wegen des Atlantiks geblieben sind. Jahrzehntelang hat der Fischfang diesen Ort ernährt, man sieht es bis heute. Und trotzdem ist er zu einem der bekanntesten Surforte Portugals geworden. Zwei Leben, ein Ort. Und keines der beiden verdrängt das andere.

Vielleicht hat mich Peniche deshalb sofort gehabt. Denn während ich durch diese Gassen gelaufen bin, habe ich verstanden, warum sich dieser Ort so vertraut anfühlt:

Ich hänge ja selbst zwischen zwei Welten. Der alte Dominik, der über den Wolken zu Hause war. Und der neue, der gerade lernt, auf dem Boden anzukommen.

Peniche macht das seit Jahrzehnten vor, ganz ohne Therapie: Es hat sein altes Leben nicht weggeworfen, um das neue zu beginnen. Es lässt beide nebeneinander stehen, den Fischer und den Surfer, das Netz und das Board. Und es funktioniert.

Was mich außerdem für diesen Ort einnimmt: Peniche ist nicht dieses makellose Postkarten-Portugal. Es ist rauer, windiger, manchmal etwas spröde. Nicht überall hübsch, nicht herausgeputzt. Und gerade das macht es echt. Es fühlt sich weniger nach Ferienkulisse an und mehr nach echtem Küstenleben: morgens Fischerboote, mittags Surfboards, abends Sonnenuntergang über dem Atlantik. Es war mein dritter Tag in Portugal, und ich wusste einfach nicht mehr, wohin mit all dem:

Baleal bei Peniche zwischen zwei Welten

Bin ich jetzt schon am Ende des Regenbogens angekommen?

Das halb versunkene Schiff

Peniche liegt auf einer Halbinsel, die sich weit in den Atlantik hinauslehnt, als wollte sie ihm etwas zuflüstern, und endet am Cabo Carvoeiro. Dort stehen bizarre Felsformationen direkt im Wasser, darunter der Nau dos Corvos, ein Fels, dessen Form an ein halb versunkenes Schiff erinnert. Wenn man ihn anschaut, sieht es wirklich so aus, als wäre da vor hundert Jahren ein Schiff untergegangen und die Zeit hätte schlicht vergessen, es zu bergen. Die Möwen haben es übernommen. Sie sitzen darauf wie eine Besatzung, die nie abgemustert hat.

Und das Beste: Das ist kein Aussichtspunkt mit Geländer und Souvenirshop. Das ist offene Landschaft, Fels, Wind, und dahinter einfach nur Wasser bis zum Horizont. Das ist genau meins. Die Westseite der Halbinsel ist eine natürliche Sonnenuntergangsbühne, und der Atlantik spielt dort jeden Abend dasselbe Stück und wird trotzdem nie langweilig. Bei klarer Sicht schaut man von dort bis zu den Berlengas.

Auf der Südseite liegt die Praia Supertubos, und der Name kommt nicht von ungefähr: Bei den richtigen Bedingungen entstehen dort extrem saubere, hohle Barrel-Wellen, seit Jahren ein Fixpunkt des internationalen Surfsports. Aber die Wettbewerbe sind gar nicht das, was hängen bleibt. Hängen bleibt der Morgen: vielleicht drei Leute, ein alter VW-Bus am Sandstrand, Neoprenanzüge über der Schulter, ein Kaffee aus einem kleinen Becher, und dann dieser Sound, wenn eine große Atlantikwelle in sich zusammenbricht. Kein Applaus, kein Publikum. Einfach nur Stil. Das ist eher Peniche.

Und dann ist da noch Baleal, die kleine ehemalige Insel, die über einen schmalen Landstreifen mit dem Festland verbunden ist, Strände zu beiden Seiten. Je nach Wind und Schwell findet dort fast immer irgendwo jemand seine Welle. Ein Surfspot reiht sich an den nächsten. Muss man gesehen haben. Aber festgehalten hat mich etwas anderes.

Fernando

Etwa zehn Kilometer westlich von Peniche beginnt nämlich noch einmal eine völlig andere Welt: die Berlengas. Eine Inselgruppe draußen im Atlantik, geschütztes Naturgebiet, kaum Bebauung. Auf Berlenga Grande steht das Fort São João Baptista auf einem kleinen Felsen vor der Insel, und eine schmale steinerne Brücke führt über das Wasser zur Festung, als hätte jemand eine Zeichnung aus einem alten Abenteuerbuch in echt gebaut. Türkisgrünes Wasser, Höhlen, Seevögel. Portugal sieht von dort plötzlich überhaupt nicht mehr nach Portugal aus.

Und genau zu dieser Insel gehört mein Spoiler, und der schmerzt bis heute ein kleines bisschen. Einer meiner Ex-Kollegen und Herzensmenschen aus der Fliegerei, Fernando, den ich hiermit ganz herzlich grüße, hat mir über all die Jahre immer wieder erzählt, dass er aus Peniche kommt. In der Galley, über den Wolken, irgendwo zwischen zwei Kontinenten: Peniche hier, Peniche da. Und ich hatte es nie auf dem Schirm. Auch an diesem Tag nicht, als ich mitten in seiner Heimat stand.

Erst Jahre später, als ich ihm von dieser Tour erzählt habe, hat er mich angeschaut und gesagt: Warum hast du denn nichts gesagt? Er kennt die Menschen dort. Mit ihm wäre ich nicht als Tourist zu den Berlengas gefahren, sondern als Gast. Fischen, übersetzen, die Insel von der Seite sehen, die in keinem Reiseführer steht. Ich habe mich sehr darüber geärgert. Aber na ja.

Zwischen zwei Sanddünen hindurch ans Kap

Manche Türen findet man erst, wenn man schon wieder zu Hause ist. Deshalb erzählt den Menschen, wohin ihr fahrt. Immer.

Meine Pizza und ich

Bis an die äußerste Spitze zu kommen ist übrigens ein kleines Erlebnis für sich: Man fährt zwischen zwei Sanddünen hindurch, als hätte die Landschaft extra ein Tor offen gelassen. Und das Erste, was einen dort begrüßt, ist das Café Central. Mein Kaffee dort war ein Genuss, einer von denen, bei denen man automatisch langsamer trinkt. Ich wollte bleiben und dort übernachten. Habe ich dann doch nicht. Ich bin noch ein Stück weitergefahren, den Surfspots aus dem Weg, wobei man ehrlich sein muss: Man denkt, man sei allein. Man ist es nie. Die schönsten Spots dieser Küste haben sich herumgesprochen.

Aber dieser Sonnenuntergang hat mich einfach festgehalten. Also habe ich mir eine Pizza geholt und beschlossen: Heute wird Vanlife einmal ganz entspannt gemacht. Bank raus, Tisch raus, Tür auf. Herbie im Rücken, den Atlantik vor mir.

Und Leute, Vanlife hat eine eigene Atmosphäre. Ich kann sie euch nicht erklären, ich kann sie nur beschreiben, und nicht einmal das richtig. Während ich diese Zeilen tippe, sitze ich wieder in Herbie, und es ist sofort wieder da: diese Ruhe, dieser enge kleine Raum, diese paar Quadratmeter, auf denen ich mein Leben untergebracht habe. Man sitzt da mit geöffneter Tür, schaut auf eine der schönsten Buchten, die ich malerisch gar nicht beschreiben könnte, und isst seine Pizza. Ich weiß, Portugal ist nicht unbedingt für Pizza berühmt. Es war trotzdem eine wunderbare. Vielleicht die beste, die ich je gegessen habe. Nicht wegen der Pizza. Wegen des Esszimmers.

Abendessen mit dem schönsten Esszimmer der Welt

Was trennt mich von der Natur? Ein Stück Blech. Mehr ist es nicht.

Und genau darin liegt das ganze Geheimnis. Man ist so nah dran und so frei, man kann eigentlich alles machen. Natürlich muss man sich ums Wasser kümmern und auch mal um den Strom. Wobei der Strom in Portugal selbst im tiefsten Oktober keine Kunst war: ein paar Solarzellen auf dem Dach, vierzig Kilometer Fahrt am Tag, und die Batterien waren voll. Als hätte sich mein Tagespensum mit meinem Bus abgesprochen.

Nein, das eigentliche Problem war ein anderes, und es klingt verrückt: sich immer wieder von einem Ort loszureißen, obwohl alles in einem sagt, dass man längst angekommen ist.

Und ja, manchmal bringt einen dieses Leben auch an seine Grenzen, treibt einen fast zum Wahnsinn, mit diesen kleinen Alltagsdingen, die niemand auf dem Schirm hat. Man will kochen, nimmt den Gasbrenner raus, stellt sich ans Meer, und das Meer bläst den Gasbrenner einfach aus. Als würde es sagen: Nicht heute, Kollege. Man versucht, in diesem kleinen Van zu kochen, in diesem Mikrokosmos, in dem jeder Handgriff dreimal geplant sein will. Und man schafft es trotzdem. Und dann werden Spaghetti mit Tomaten auf einmal zu einem Deluxe-Essen, weil man einfach so wenig hat und dieses Wenige plötzlich alles ist.

Meine Pizza und ich waren an diesem Abend definitiv die Könige.

Der Dampf am Himmel

Als Kind hat man mir immer erzählt: Siehst du, wie der Dampf aufsteigt, wenn die Sonne ins Meer fällt und verdampft? Und genau danach habe ich an diesem Abend wieder geschaut. Ein Mann Anfang fünfzig, allein an der portugiesischen Küste, sucht am Horizont nach dem Dampf einer verdampfenden Sonne. Ich habe mich selbst dabei erwischt und gelächelt. Manche Geschichten aus der Kindheit prüft man eben ein Leben lang nach. Sicher ist sicher.

Der Moment, in dem die Sonne ins Meer fällt und verdampft

Diese Farben, diese Konstellation aus Orange und Blau und all den dunklen Tönen dazwischen: Ich habe es noch nie geschafft, das in einem Foto einzufangen. Ich habe es an diesem Abend wieder versucht, und das Foto war wieder nur eine Erinnerungsstütze. Weil das Original zu perfekt ist. Vielleicht ist das der Unterschied zwischen einem Bild und einem Moment: Das eine kann man teilen. Den anderen kann man nur erleben.

Ihr erinnert euch an meine innere Stimme, die unterwegs immer lauter wurde, die mir manchmal Dinge gesagt hat, die ich nicht hören wollte. An diesem Abend saß sie neben mir auf der Bank, und wir beide waren einfach nur sprachlos. Kein Streit, keine Fragen, keine Angst. Nur Staunen, zu zweit.

Das sind die Momente, die für mich Vanlife ausmachen.

Der Abend endete dann fast schon kitschig, und ich stehe dazu: Ich habe meinen Stuhl vor den Bus gestellt und in den Sternenhimmel geschaut. Da draußen, ohne Städte, ohne Straßenlaternen, ist der Himmel kein Himmel mehr, sondern ein Gewölbe. Ich habe geschaut, bis der Wind vom Atlantik zu kalt und meine Augen zu schwer wurden, bis ich einfach nicht mehr konnte. Dann bin ich ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen. Es gibt zwei Arten von Erschöpfung: die, die einen leer macht. Und die, die einen füllt. Das hier war die zweite.

Sternenhimmel über Herbie an der Atlantikküste

Am Ende des Regenbogens

Das war Peniche: eines der süßesten, kleinsten, romantischsten Hafen- und Fischerdörfer, das sich seinen alten Charme bewahrt hat, fast so, wie man ihn aus den Zeiten von Kolumbus und Magellan kennt. Kein Ort, der laut versucht zu gefallen. Man muss ihn ein bisschen entdecken. Und dann lässt er einen nicht mehr los.

Vielleicht war ich an diesem Abend wirklich am Ende des Regenbogens angekommen. Aber ich glaube inzwischen: Das Ende des Regenbogens ist kein Ort, an dem ein Goldtopf steht. Es ist ein Abend, an dem eine Pizza reicht.

Ich wünsche euch, dass ihr genau diesen Sternenhimmel einmal seht und mit derselben positiven Erschöpftheit einschlaft. Genießt die Zeit, genießt die Tage.

Diese Tage sind die Tage, die man in seinem Herzen einsperren muss. Und wieder herauslassen darf, wenn die Tage mal nicht so gut sind.

Denn auch das gehört zur Wahrheit: Selbst im Vanlife gibt es Tage, die frustrierend sind. Für genau die sammelt man diese Abende. Wie Proviant. Nur eben für die Seele.

Willkommen an Board, euer Dominik.

Zwischen Himmel und Erde · Podcast

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