Reiseblog · Kapitel 3.15 · 30. August 2026

Ich kann hier atmen

Warum wir diesmal so weit weg sind, was ein Satz am Küchentisch ausgelöst hat und warum sich ein Mensch hinter einem Tresen nach neun Monaten an mein Gesicht erinnert.

Euer Dominik, willkommen an Bord.
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Es ist nach elf, die Kinder schlafen, und ich sitze allein am Pool unter einem Himmel, an dem der Mond so klar steht, dass man meinen könnte, jemand hätte ihn poliert.

Und ich mache gerade etwas, das ich seit Monaten nicht mehr gemacht habe.

Ich atme.

Ich hatte als Kind schon Ärger mit den Bronchien, und in Deutschland huste ich in letzter Zeit wieder viel und heftig, ohne dass mir jemand sagen kann, warum. Hier ist es weg. Seit dem ersten Abend. Einfach aufgelöst, als hätte es das nie gegeben.

Ich sitze also da, atme bis ganz nach unten, und die Luft, die dabei reinkommt, ist warm und weich und riecht nach Salz und nach Blüten und nach etwas, das ich nicht benennen kann und trotzdem sofort wiedererkenne.

Es hat gedauert, bis wir hier waren. Länger, als es hätte dauern müssen.

Stiller Pool unter klarem Mondhimmel in tropischer Nacht

Warum wir diesmal so weit weg sind

Wir sind eine Familie, die unterwegs ist. Mehrmals im Jahr, mal mit dem Van, mal mit dem Flieger, ziemlich egal wohin. Wir schauen uns die Welt an, wir erkunden sie, wir sind neugierig und abenteuerlustig, und das waren wir schon, bevor die Kinder da waren. Ich habe fünfundzwanzig Jahre bei der Lufthansa gearbeitet. Fliegen ist für mich nichts Besonderes, Fliegen war mein Alltag.

Das Einzige, was wir bisher nicht gemacht haben, ist die ganz lange Strecke. Und das lag an mir.

Ich wollte den Kindern anfangs keine elf Stunden zumuten. Über Nacht, eingesperrt in einer Röhre auf zehntausend Metern, ohne die Möglichkeit, einfach auszusteigen, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt. Ich habe fünfundzwanzig Jahre in diesen Röhren gearbeitet. Ich weiß ziemlich genau, wie es aussieht, wenn ein Kind über dem Ozean nicht mehr kann und die Eltern daneben sitzen und nichts tun können außer warten.

Also blieben wir bei den kürzeren Strecken. Nicht aus Mangel an Lust, sondern aus Rücksicht.

Dieses Jahr ist dann die Rechnung nicht mehr aufgegangen. Buchstäblich.

Wir haben gesucht wie immer, viel zu spät wie immer, weil wir grundsätzlich erst anfangen, wenn andere schon gepackt haben. Sechs Wochen vorher, wenn es gut läuft acht. Ich hatte diese leise Vorstellung im Kopf, irgendwas Ruhiges am Wasser, weiße Wände, blaue Fensterläden. Ibiza vielleicht. Menorca. Formentera war mir mit den Kindern zu klein, da hatte ich ein bisschen Panik. Dann Griechenland. Dann Zypern, wo ich sowieso schon immer mal hinwollte.

Und dann kamen die Preise, und der Abend war gelaufen.

Wir reisen nicht mit Bändchen am Arm. Wir nehmen uns eine eigene Unterkunft, dazu einen Mietwagen, weil wir losfahren wollen, wenn uns danach ist, und abends gehen wir auch mal richtig essen. Für genau das lagen wir in Europa bei zehn- bis zwölftausend Euro.

Zwölftausend Euro. Für eine vierköpfige Familie. Zwei Wochen.

Und damit meine ich nichts Feines. Wir waren mal auf Rhodos. Wunderschöne Insel, darüber müssen wir nicht reden. Das Hotel war der größte Weltuntergang, den ich je gesehen habe, und ich habe in fünfundzwanzig Jahren Fliegerei wirklich genug Hotels von innen gesehen, um das beurteilen zu können. Siebentausend Euro. Vierzehn Tage. Für eine Absteige.

Ja, der Flug ist da drin. Und ja, es gibt Tickets für neunundzwanzig Euro. Die gibt es genau bis zum letzten Schultag und wieder ab dem ersten. Dazwischen, also exakt dann, wenn Familien fliegen müssen, nimmt man am besten nicht neunundzwanzig, sondern zweitausendneunhundert.

Ich mache das niemandem zum Vorwurf, das ist Markt, das ist Nachfrage, ich verstehe die Mechanik dahinter. Es tut trotzdem weh. Weil da draußen Familien sitzen, die einfach mal mit ihren Kindern das Meer sehen wollen, und die so weit in die Ecke gedrängt werden, dass sie gar nicht mehr rauskommen. Selbst ein Campingplatz liegt inzwischen bei vier- bis sechstausend. Also bleibt man daheim, funktioniert weiter und läuft im Hamsterrad noch ein Stück schneller.

Ich saß an diesem Abend am Küchentisch, hatte drei Browserfenster offen und dachte: Das kann doch nicht alles sein.

Aufbruch am Flughafen, Gepäck und Flugzeug hinter der Scheibe

Der Satz, der alles entschieden hat

Und dann war er wieder da, dieser Gedanke, den ich jahrelang weggeschoben hatte wie einen Karton, den man nicht ausräumen will.

Thailand.

Sofort kam alles hoch. Elf Stunden. Zwei Kinder. Die andere Seite der Welt. Ist das vernünftig? Halten sie das aus? Was, wenn es ihnen zu heiß ist, zu fremd, zu laut? Was, wenn ich sie an einen Ort schleppe, der für mich alles bedeutet, und für sie ist es nur anstrengend?

Wir haben über die Emirate geredet. Einem von uns ist es dort zu warm, damit war das erledigt.

Es waren viele Gespräche, über Wochen, immer abends, immer im Kreis. Und irgendwann, mitten in einem davon, ist mir dieser eine Satz rausgerutscht, ohne dass ich ihn geplant hatte:

Dann nehme ich euch doch am besten dorthin, wo ich meine Batterien am entspanntesten aufladen kann.

Dorthin, wo ich als Mensch geschätzt werde. Wo Land, Leute, Kultur, Essen und diese Stimmung dich jedes Mal aufs Neue umhauen, egal wie oft du schon da warst.

Es war kein vernünftiger Satz. Es war der ehrlichste des ganzen Abends. Und danach war es still am Tisch, und wir wussten beide, dass die Entscheidung schon gefallen war.

Ich sage nicht, dass es billig war. Es war billiger. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen.

Gesagt, getan, gebucht. Und dann wochenlang dieses leise Ziehen im Bauch, gerade etwas getan zu haben, das wir uns, seit die Kinder da sind, nie zugetraut haben.

Der Tag, an dem der Koffer aufging

Ich bin morgens aufgestanden, habe den Koffer aus dem Schrank gezogen und dachte diesen einen Satz, der eigentlich keinen Sinn ergibt und trotzdem genau stimmt:

Es geht nach Hause.

Nicht das Zuhause mit Adresse und Briefkasten. Das andere. Der Ort, an dem etwas in mir leiser wird, sobald ich nur daran denke.

Wir wurden herzlich zum Bahnhof gebracht, sind von dort direkt in den Frankfurter Flughafen eingelaufen, Koffer aufs Band, eingecheckt, ready for takeoff. Und dann kamen diese Momente, die man nur mit Kindern hat. Sie fragen dreimal, ob die Pässe wirklich dabei sind. Sie wollen wissen, wie lange, wie hoch, wie schnell. Sie sind seit dem Frühstück aufgedreht, weil heute ein Tag ist, der nicht ist wie andere Tage.

Und in ihren Augen liegt gleichzeitig dieses Leuchten und diese vollkommen übertriebene Nervosität, die den ganzen Tag über an ihnen hängt, nur weil sie etwas tun, das sie nicht gewohnt sind.

Es ist herzzerreißend und wunderschön zugleich.

Palmen im warmen Licht kurz nach der Ankunft auf Koh Samui

Der Flug, vor dem ich als Vater so lange Respekt hatte, war am Ende einfach ein Flug. Sie haben geschlafen, sie haben Filme geschaut, sie haben gegessen, und irgendwann bin auch ich weggenickt, schief und unbequem, so wie man das im Flieger eben tut.

Und dann öffnet sich die Tür, und noch bevor man irgendetwas gesehen hat, weiß der Körper Bescheid. Diese Wand aus warmer, feuchter Luft, die einen nicht anspringt, sondern umarmt. Der Geruch, der sofort da ist. Das Licht, das anders fällt als daheim, weicher und satter zugleich.

Wir sind auf Koh Samui gelandet, der zweitgrößten Insel des Landes, draußen im Golf von Thailand, zweihundertdreiunddreißig Quadratkilometer Kokospalmen und Meer. Bis in die Siebziger hat hier kaum jemand Urlaub gemacht. Die Insel lebte vom Fischfang und von der Kokosnuss, und den geschlossenen Palmengürtel entlang der Strände haben Siedler vor Generationen von Hand angelegt. Man merkt das bis heute. Dieser Ort war schon etwas, bevor er entdeckt wurde.

In dieser ersten Nacht habe ich geschlafen wie seit Ewigkeiten nicht. Lange, tief, ohne einmal aufzuwachen. Am nächsten Morgen keine Kopfschmerzen. Nichts drückt, nichts zieht, kein Husten.

Ich kann hier einfach atmen.

Das klingt banal. Für mich ist es das nicht.

Ich habe die letzten Monate überwiegend im Bus geschlafen, und mein Nacken erzählt mir davon jeden Morgen ausführlich. Aber ich spüre langsam wieder meinen Körper. Mein Ich. Meine Seele, wenn ihr mir das Wort erlaubt. Energie hundert Prozent, Euphorie hundert Prozent, körperlich hundert Prozent. So gut war das schon sehr lange nicht mehr.

Und das ist nicht der Urlaub. Urlaub hatte ich in Europa auch. Das ist dieses Land.

I remember you

Am ersten richtigen Morgen bin ich allein losgezogen, zu einem kleinen Stück Heimat, das hier auf der Insel steht und King of Bread heißt.

Der Duft zieht dir schon vor der Tür entgegen, frisch, süß, asiatisches Gebäck. Drinnen ist es kühl, es läuft leise Musik, und hinter dem Tresen steht einer, schaut hoch, und sein Gesicht geht auf.

Dieses thailändische Lächeln. Ihr kennt es, wenn ihr einmal hier wart. Nicht das gelernte Servicelächeln, das man in jeder Fußgängerzone bekommt. Das andere. Das warme, das bis in die Augen geht und dabei nichts von einem will.

I remember you. I remember you.

Ich war im November das letzte Mal hier. Neun Monate. Ein Gast unter tausenden, in einem Land, das jedes Jahr Millionen Menschen empfängt.

Und dieser Mensch erinnert sich an mein Gesicht.

Ich stand da mit dem Kaffee in der Hand und wusste einen Moment lang nicht, was ich sagen soll. Frisches Obst kam auf den Tisch, ohne dass ich gefragt hatte. Und ich saß da und musste niemandem etwas erklären. Nicht, warum ich hier bin. Nicht, was ich mache. Nicht, wie es mir geht.

Frühstückstisch mit Kaffee, asiatischem Gebäck und frischem Obst

Das ist es, was dieses Land für mich ausmacht, und ich weiß, dass ich damit ein großes Wort in den Raum stelle: Hier wirst du als Mensch behandelt, bevor du irgendetwas geleistet hast. Diese Freundlichkeit ist keine Dienstleistung. Sie ist Haltung. Sie steckt in der Art, wie hier gegrüßt wird, die Hände vor der Brust, der Kopf leicht geneigt, ein Gruß, der eigentlich sagt: Ich sehe dich.

Man nennt Thailand nicht ohne Grund das Land des Lächelns. Ich habe lange gedacht, das sei Prospektsprache. Es ist keine.

King of Bread auf Koh Samui. Meine Empfehlung für absolut alles.

Wow. Das ist so schön.

Und dann standen meine Kinder das erste Mal vor diesem Wasser.

Wow. Das ist so schön.

Mehr kam nicht. Musste auch nicht. Es waren diese Sätze, die aus Kindern einfach so herausfallen, ungefiltert, ohne dass jemand darüber nachgedacht hat, und dazu dieses Leuchten in den Augen, für das man ziemlich viel tun würde.

In dem Moment war jeder Zweifel der letzten Wochen erledigt. Alle elf Flugstunden. Und all die Jahre, in denen ich vorsichtiger war, als ich hätte sein müssen.

Longtailboote am Strand von Koh Samui im goldenen Abendlicht

Beim Essen war ich dann noch mal kurz nervös, so wie man das eben ist, wenn Kinder in einem fremden Land vor einem fremden Teller sitzen. Aber meine beiden kennen asiatische Küche, sie lieben sie, sie sind richtige Fans. Für sie war es also nichts Neues. Es war nur um vieles besser.

Die erste frische Kokosnuss, direkt vor ihnen aufgeschlagen, mit einem Strohhalm drin. Der erste Wassermelonen-Drink, der nichts mit dem zu tun hat, was zu Hause so heißt. Und danach der Rest: Pad Thai. Tom Yum Goong. Fried Rice with Shrimp. Die Klassiker, die hier keine Klassiker sind, sondern einfach Mittagessen.

Frisch aufgeschlagene Kokosnuss mit Strohhalm vor dem Strand

Und wie soll ich das beschreiben.

Das ist eine Komposition aus so vielen Geschmacksnuancen in einem einzigen Löffel, dass sie beim Essen immer weiter aufgeht.

Man isst, und es wird mehr statt weniger. Süß, scharf, sauer, salzig, dazu Kräuter und Limette, und irgendwo darunter etwas Tiefes, das man nicht auseinandernehmen kann. Man legt den Löffel hin und greift sofort wieder danach.

Thailändischer Esstisch mit Pad Thai, Tom Yum und gebratenem Reis

Und weil das sonst nur Behauptung bleibt, hier die Zahlen: Zu viert essen gehen in Deutschland, ordentliches Restaurant, rund hundertsechzig Euro. Zu viert essen gehen hier, mit einer Auswahl, bei der man sich kaum entscheiden kann, inklusive Getränke: dreißig.

Das ist kein Sparen. Das ist eine andere Welt.

Bantai Beach, neun Monate später

Nachmittags ging es an den Bantai Beach, oben an der Nordküste, weit weg von dem, was die meisten unter Koh Samui verstehen.

Ich war im November zuletzt dort. Damals war das ein unberührter, komplett untouristischer Strand, mit einem kleinen Podest und einer Krake darauf, die aussah, als wollte sie keinen Menschen sehen. Und Palmen. Wahnsinnig viele Palmen.

Heute sind es gefühlt noch vier.

Ich will das nicht dramatischer machen, als es ist, denn schön ist er immer noch. Weißer Sand, so wie ihn jemand hingelegt haben muss, der wusste, was er tut. Das Wasser in diesem Türkis, das auf keinem Foto so aussieht wie in echt, weil kein Bildschirm dieses Leuchten hinbekommt. Und immer noch fast leer. Wer schon mal in Chaweng oder am Lamai Beach stand, weiß, wovon ich rede. Da ist Betrieb. Hier sind ein paar Menschen und sehr viel Platz.

Weiter, fast leerer Sandstrand am Bantai Beach mit Kokospalmen

Man hat eigentlich nur eine schwierige Entscheidung zu treffen: Geht man ins Wasser oder bleibt man draußen?

Draußen ist es warm. Drinnen ist es warm.

Neu ist eine kleine Strandbar, die Bamboo Beach Bar. Offen, modern, freundlich, so wie hier eigentlich alles freundlich ist, mit Massage gleich daneben. Man sitzt gefühlte dreieinhalb Meter vom Meer entfernt, trinkt in Ruhe seine Kokosnuss, und niemand kommt und will, dass man nachbestellt oder Platz macht.

Einen muss ich an dieser Stelle noch namentlich erwähnen, das ist mir wichtig. Marv in Thailand. Ich habe ihn vor einer Weile über TikTok kennengelernt und danach auch persönlich getroffen. Ein junger Typ, vor knapp zwei Jahren hierher ausgewandert, hat auf Koh Samui eine kleine Firma aufgemacht. TourGoat. Tagestouren, Jetski, Boot, solche Sachen.

Ich habe schon im letzten November bei ihm gebucht, und ich empfehle ihn weiter. Aber ich sage auch, wie es war, denn dafür seid ihr hier: Günstig ist er nicht. Und von meinen beiden Touren war eine ziemlich chaotisch, die andere richtig gut.

Diesmal war Marv selbst nicht da, es waren drei seiner thailändischen Angestellten. Und dann kam ohnehin das Meer dazwischen. Es ist gerade ordentlich bumpy, richtig Welle, und eines meiner Kinder ist nicht ganz so wasserfest. Also haben wir verschoben. Ab dem vierten, fünften, sechsten September soll es ruhiger werden.

Manchmal ist der beste Plan der, den man verschiebt.

Blick aus einer offenen Bambus-Strandbar auf das türkise Meer

Was bleibt, wenn man die Augen zumacht

Wenn ich abends hier sitze und die Augen schließe, sind es zwei Dinge.

Das eine ist dieser Vogel. Ihr kennt ihn, auch wenn ihr nie hier wart, denn er läuft unter jedem zweiten Thailand-Video im Netz. Dieser Ruf, der über allem liegt, immer und immer wieder, den ganzen Tag, und der irgendwann aufhört, ein Geräusch zu sein, und anfängt, eine Begrüßung zu sein. Als würde er singen, dass du willkommen bist.

Das andere ist der Geruch. Salz in der Luft, überall, auch weit weg vom Wasser. Und darunter etwas, das ich nicht auseinandernehmen kann. Es riecht einfach thailändisch.

Man kann das nicht mitnehmen. Man kann es nicht fotografieren. Man merkt erst zu Hause, dass es fehlt.

Schluss

Wir sind nicht nach Thailand geflogen, weil es billig ist.

Wir sind hier gelandet, weil uns die Rechnung zu Hause vor die Tür gestellt hat, und weil ich irgendwann aufgehört habe zu rechnen und stattdessen gefragt habe, wo es uns eigentlich gut geht.

Und dann kommt man an und merkt: Man hat nicht den Kompromiss bekommen. Man hat das große Los gezogen.

Ich bekomme hier für weniger Geld mehr, als Europa uns überhaupt anbieten konnte. Nicht mehr Buffet, nicht mehr Sterne, nicht mehr Bändchen am Arm. Mehr von dem, was zählt. Ein Meer, das einen wieder zusammensetzt. Essen, bei dem man nach dem ersten Löffel den zweiten will. Menschen, die sich nach neun Monaten an dein Gesicht erinnern. Eine Kultur, die dich einlädt, statt dich abzukassieren. Und diese Anmut, die dieses Land hat und die ich bis heute nicht erklären kann.

Und eine Lunge, die hier einfach funktioniert.

Ich habe meiner Familie versprochen, ihnen das Ende des Regenbogens zu zeigen. Ein Paradies aus Herzlichkeit, Menschlichkeit und Schönheit.

Ich glaube, ich habe untertrieben.

Sawadee Khrap.

Willkommen an Board, euer Dominik.

Zwischen Himmel und Erde · Podcast

Die Podcast-Folge zu diesem Kapitel spreche ich ein, sobald ich zurück in Deutschland bin. Sie wird hier nachgereicht.

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