Ich bin vor ein paar Tagen aus Thailand zurückgekommen, und ihr wisst inzwischen, was dieses Land mit mir macht. Barmherzig ist das Wort, das ich dafür benutze, und ich finde bis heute kein besseres.
Und dann steht man wieder hier. In der deutschen Direktheit. Wo dich niemand anlächelt, weil es keinen Anlass gibt, und wo man dir erklärt, was du falsch gemacht hast, bevor dich einer fragt, wie es dir geht.
Genau in dieser Stimmung bin ich nach Berlin gefahren. Zwei Tage Schulung, zwei Tage Coaching.
Und am Ende dieser zwei Tage ist etwas passiert, das mir in fünfundzwanzig Jahren Fliegerei kein einziges Mal passiert ist.
Zwei Metropolen in einer Woche
Ich bin missmutig losgefahren. Ein bisschen unstimmig, mit Ehrfurcht und, wenn ich ehrlich bin, auch mit Angst vor dem, was da wieder auf mich zukommt. Wieder Deutschland, wieder die alte Struktur, wieder dieser Takt, den ich mir nicht ausgesucht habe.
Kennt ihr das, wenn ihr schon beim Losfahren wisst, dass ihr lieber umdrehen würdet?
Und dann kommt Berlin um die Ecke und macht das, was Berlin immer macht.
Bangkok am einen Ende der Woche, Berlin am anderen. Beides laut, beides riesig, beides so voll mit Leben, dass man im ersten Moment gar nicht weiß, wohin schauen. Ich stand mittendrin und kam mir vor wie jemand, der versehentlich in die falsche Kulisse gestolpert ist und dann merkt: Moment, die ist ja auch ganz schön.
Die Pflicht, und dann das Vergnügen
Erst einmal habe ich einen Auftrag für die Familie erledigt und etwas abgegeben. Pflichtprogramm, ihr kennt das, das bringt man hinter sich.
Und danach habe ich mir gesagt: So, Dominik. Jetzt machst du dir was Schönes.
Also bin ich mit Herbie einfach losgefahren. Ohne Ziel, ohne Termin, nur immer der Nase nach. Ihr müsst euch das so vorstellen: ein alter Bus, der sich zwischen Taxis und E-Scootern durch eine Stadt schiebt, in der alle zwanzig Meter jemand hupt, und oben auf dem Armaturenbrett wackelt Sharky bei jedem Schlagloch mit. Der hat schon Portugal gesehen. Den beeindruckt Berlin nicht.
Irgendwann taucht dann rechts dieses Tor auf, das jeder kennt, und ich habe es angeschaut wie ein Tourist, obwohl ich hier schon hundertmal war. Manche Dinge nutzen sich einfach nicht ab.
Ich wollte danach noch ein bisschen shoppen gehen. Am Ende bin ich einmal durch die Mall gelaufen, habe nichts gekauft und saß zehn Minuten später wieder im Auto. Kennt ihr das? Man nimmt sich etwas vor, merkt nach drei Schritten, dass man es überhaupt nicht will, und ist trotzdem irgendwie zufrieden.
Und dann fing der Teil an, der bei mir der eigentliche Tag ist.

Die Jagd nach dem Platz
Leute, ich sage euch eines: Ein Hotelzimmer zu buchen dauert vier Minuten. Einen Platz zu finden, an dem ich stehen will, kann einen halben Abend fressen.
Und ich mache es trotzdem jedes Mal.
Denn ich könnte es mir einfach machen. Irgendein Parkplatz hinter einem Baumarkt, eine Seitenstraße im Gewerbegebiet, Rollos runter, fertig, keiner sagt was. Das machen viele so, und ich verurteile das überhaupt nicht.
„Ocean Zero und mein Alltag bestehen nicht darin, sich irgendwo an den Straßenrand zu stellen.“
Aber ich will nicht irgendwo aufwachen. Ich will aufwachen und beim ersten Blick aus der Scheibe denken: Schau an, hier bist du also gelandet.
Und jetzt stellt euch diese Aufgabe mal in einer Stadt mit fast vier Millionen Menschen. Überall Halteverbot, überall Parkscheinautomat, überall jemand, dem dein Bus im Weg steht. Berlin ist nicht dafür gebaut, dass einer darin schlafen will.
Ich habe die Karte auf dem Handy immer weiter nach außen geschoben. Weg vom Zentrum, weg vom Ring, weiter, immer weiter, bis das Grau auf der Karte grün wurde. Und ganz im Osten, da wo die Stadt einfach aufhört, liegt ein See.
Der Müggelsee. Gut, dachte ich. Da fahren wir hin. Fragt mich nicht, was ich dort erwartet habe. Ich hatte keine Ahnung.
Dass ich da nicht mehr wegkommen würde, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Proviant aus Kreuzberg
Eine Sache muss ich vorher noch loswerden, sonst wird die Geschichte unehrlich. Ich bin nämlich nicht mit leerem Magen ins Abenteuer gefahren.
Es gibt in Kreuzberg ein Restaurant, das heißt Dumplingsnian, gegenüber von der Markthalle Neun. Wer auf chinesisches Essen steht, dem lege ich das wirklich ans Herz. Es ist ein bisschen speziell dort, und es ist unwahrscheinlich lecker.
Ihr müsst euch das so vorstellen: draußen Kreuzberg mit all seinem Lärm, drinnen der Dampf, der aus den Bambuskörben steigt, ein Tisch, an dem man sitzt, ohne dass jemand etwas von einem will. Und nebenan die Markthalle Neun, dieses Gewusel aus Ständen und Gerüchen und Leuten, die alle irgendwas vorhaben.
Ich mag solche Orte. Vor allem dann, wenn ich satt bin.
Und dann bin ich in die Nacht gefahren, und jetzt kommt der Teil, den ihr euch mitnehmen solltet.

Drei Kilometer geradeaus
Ihr müsst euch das so vorstellen: Es ist dunkel. Nicht Stadtdunkel, wo immer irgendwo eine Laterne brummt. Richtig dunkel. Die Stadt hört hinter mir auf wie abgeschnitten, und vor mir macht der Wald zu.
Dann steht plötzlich etwas auf der Straße.
Ein Wildschwein. Groß. Es guckt kurz, als hätte ich mich zu verantworten.
Und hinter ihm kommen drei kleine hinterhergetrottet, eins nach dem anderen, in aller Ruhe, wie eine Familie, die vom Abendessen nach Hause geht. Und dann kam noch ein ausgewachsenes Tier nach und machte hinten die Tür zu.
Ich bin einfach stehen geblieben, habe die Hände vom Lenkrad genommen und zugeschaut. Und ich sage euch ehrlich: Ich habe dabei gegrinst wie ein Zwölfjähriger. Mitten in Berlin. Zwanzig Minuten vorher noch Hupkonzert.
Dann ging es weiter. Drei Kilometer. Geradeaus.
Kein Licht. Keine Häuser. Keine Abzweigung. Nur die Scheinwerfer, die vorne ein paar Meter Sand aus der Nacht schneiden, links und rechts Kiefern, die immer gleich aussehen, und dieses Gefühl, dass die Straße nicht irgendwohin führt, sondern immer tiefer hinein. Zum Schluss war das kein Waldweg mehr. Das war ein verhexter Märchenwald.
Und ich mag nichts weniger, als nachts irgendwo neu anzukommen und nicht zu wissen, wo ich parken soll. Das kann ich auf den Tod nicht leiden.
Dann sagte die freundliche Frau aus dem Navi: In dreihundert Metern rechts.
Und kurz darauf, in demselben ruhigen Tonfall, mit dem sie mich sonst auf Autobahnabfahrten schickt: Sie haben Ihr Ziel erreicht.
Ich stand am Ende vom Nichts.
„Wenn mir hier jetzt was passiert, findet mich keiner.“
Das war mein erster Gedanke, und er war nicht besonders romantisch.
Fünfundzwanzig Jahre bin ich über diesen Planeten geflogen. Zehntausend Meter hoch, mit einem Funkgerät, einem Dienstplan und einer Firma im Rücken, die immer genau wusste, wo ich gerade bin. Und jetzt stehe ich in einem Kiefernwald am östlichen Rand von Berlin, und kein Mensch auf der Welt weiß das.

Zwei, drei Camper und eine selige Ruhe
Und dann, als ich um die letzte Kurve komme, war da ein Parkplatz.
Und auf diesem Parkplatz standen zwei, drei andere Camper. Dunkel, ruhig, alle schon zu.
Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr mich das beruhigt hat. Da ist niemand, den du kennst. Du redest mit keinem, du klopfst an keine Scheibe, du erfährst nie, wer das war. Und trotzdem ist da jemand. Es gibt nicht viele Gefühle, die so schwer zu erklären und so leicht zu haben sind.
Ich habe den Motor ausgemacht. Und wenn ihr das kennt, dieses Klacken, wenn ein warmer Motor anfängt abzukühlen, dann wisst ihr auch, dass genau da der Tag endet.
Und dann kam das, wofür ich das alles mache. Diese Stille, die keine Leere ist. Keine Straße, kein Kühlschrank, kein Nachbar, kein Aufzug. Nur ab und zu ein Knacken draußen, von dem man nicht weiß, wer es gemacht hat, und das einem trotzdem nichts tut.
„Es war einfach nur Ruhe. Es war einfach toll.“
Ich habe in dieser Nacht geschlafen wie ein Stein. Tief, durch, ohne das Wachwerden um halb vier, das mich sonst so gerne besucht.
Am Morgen bin ich verschleimt aufgewacht, immer noch ein bisschen klimaanlagengeschädigt aus Thailand, mit einer Stimme wie ein Reibeisen. Und ich lag da und dachte: Das war trotzdem eine der besten Nächte seit Wochen.
So viel zu der Frage, ob sich der halbe Abend Suche lohnt.
Die Stadt, in der es keinen Kaffee gab
Jetzt kommt der Teil, über den ich selbst am meisten gelacht habe.
Ich brauche morgens Kaffee. Das ist keine Vorliebe, das ist Grundversorgung. Vor dem ersten Espresso bin ich ein netter Mensch, aber kein besonders wacher.
Und ich habe in dieser Ecke von Berlin keinen einzigen Kaffee gefunden. In Berlin. In der Stadt, in der euch an jeder zweiten Ecke jemand drei Sorten Hafermilch anbietet und den Namen des Bauern dazu.
Ich bin gefahren und gefahren. Nichts. Zu. Geschlossen. Erst ab elf.
Am Ende stand ich bei McDonald's und habe mir dort meinen Espresso geholt.
Ich habe ihn im Stehen getrunken, auf einem Parkplatz, aus einem Pappbecher, und dachte mir: Dominik, du bist wieder da.

Ein Tanzsaal und ein freies Feld
Und dann ging es zur Arbeit, und damit meine ich das Gegenteil von dem Wort.
Meine Kundin hat ein Tanzstudio, und ich war ehrlich überrascht, wie groß und wie schön das ist. Hohe Räume, Spiegel, dieser Hallraum, den nur Säle haben, in denen viel passiert.
Der Empfang war barmherzig. Und ja, ich benutze dieses Wort mit Absicht noch einmal, dasselbe, das ich für Thailand benutze. Es hat mich selbst überrascht, dass ich es ausgerechnet an einem Vormittag in Berlin wieder gebraucht habe.
Wir haben mit der Schulung angefangen, dann kamen noch zwei Schülerinnen dazu. Inzwischen würde ich sagen: Freundinnen. Zu viert, in gemütlicher Runde, Kaffee auf dem Tisch, und ich habe erklärt.
Und dann raus. Auf ein freies Feld, gefühlt mitten in der Stadt.
Ihr müsst euch das so vorstellen: vier Menschen auf einer Wiese unter einer dicken grauen Wolkendecke. Alle mit dem Kopf im Nacken. Und über ihnen dieses kleine Ding, das surrt und steht und genau das tut, was man ihm sagt.
Und dann gelingt einer Schülerin der Schwenk, den sie zehnmal verrissen hat.
Und dann grinsen vier erwachsene Menschen auf einer Wiese in Berlin wie Kinder.
Ich auch. Jedes Mal. Und sagt mir nicht, so etwas nutzt sich ab. Tut es nicht.
Fünfundzwanzig Jahre, und niemand sagte danke
Und jetzt kommt das, weswegen ich euch das hier eigentlich alles erzähle. Alles davor war der Weg dorthin.
Ihr wisst ja, dass ich fast ein Vierteljahrhundert bei der Lufthansa war. Und das, was mich dort am meisten traurig gemacht hat, war nicht der Dienstplan. Nicht die Zeitverschiebung, nicht die Nächte im falschen Bett, nicht einmal die Jahre.
Es war, dass niemand danke gesagt hat.
Nicht ein einziges Mal von oben. Von Kollegen ja, das gab es, und das war schön, wenn einer beim Briefing sagt: Gut, dass du heute mitfliegst. Aber von der Firma kam nichts. Nie.
„Da bist du einfach nur eine Nummer.“
Und jetzt steht da eine Frau auf einer Wiese in Berlin, nimmt die Hände von der Fernsteuerung, dreht sich zu mir um und sagt mir ins Gesicht, dass sie das toll findet, wie ich das mache. Ruhig, hat sie gesagt. Professionell.
Kein Formular. Keine Mitarbeiterbefragung. Keine drei Ebenen dazwischen.
Ein Mensch, zwei Meter vor mir.
Und ich stehe da und weiß nicht genau, wohin mit mir, weil ich Lob bis heute schlecht annehmen kann. Ich sage dann irgendwas Kleines, mache eine Handbewegung, gehe innerlich einen Schritt zur Seite.
Aber ich nehme es mit. Jedes einzelne Mal nehme ich es mit.

Die zweite Nacht
Gegen achtzehn Uhr, als das Licht weich wurde, haben wir beschlossen, noch alle vier zusammen essen zu gehen. Ich wurde sogar eingeladen. Ich habe mich darüber mehr gefreut, als ich zeigen konnte.
Und dann haben sich unsere Wege getrennt, und ich habe etwas gemacht, das mich selbst überrascht hat: Ich habe gar nicht erst überlegt, wohin.
Ich bin zurück in meinen Wald gefahren.
In meinen kleinen Märchenwald, ganz selbstverständlich, so wie man abends nach Hause fährt. Dieselben drei Kilometer geradeaus, dieselben Kiefern, derselbe Sand unter den Reifen. Nur dass ich diesmal wusste, was am Ende kommt.
Und stellt euch vor: Auch an diesem Abend stand wieder eins auf der Straße. Diesmal ein graues.
Ich habe laut gelacht, allein, im Auto, mitten im Wald. Ihr hättet mich sehen sollen.
Zweite Nacht. Wieder still, wieder tief, wieder eine von denen, die man sich nicht kaufen kann. Ich kenne Hotels auf vier Kontinenten. Ich habe in Betten geschlafen, die mehr gekostet haben als Herbie im Monat. Und ich habe in keinem davon so geschlafen wie auf diesem Waldparkplatz am östlichen Rand von Berlin.
Ein Plattenbau, der nach Asien roch
Am nächsten Morgen wurde mir ein Café empfohlen, und das war die nächste Überraschung.
Plattenbauviertel. Ihr habt jetzt sofort ein Bild im Kopf, und das Bild ist falsch. Es war anders, als man das kennt, hell, aufgeräumt, richtig schick, und irgendetwas daran hat mich sofort an Asien erinnert. Ich kann euch nicht einmal genau sagen, was. Vielleicht die Art, wie die Leute dort gesessen haben.
Ich habe mir einen Platz gesucht, den Laptop aufgeklappt und ein bisschen gearbeitet. Das sind diese zwanzig Minuten am Tag, in denen nichts passiert und die hinterher die wichtigsten waren.
Um zehn war ich wieder in der Tanzschule. Und dort kommen ganz viele junge Menschen zusammen, die sich für ihr zukünftiges Berufsleben tanzbereit machen. Ich durfte kurz zuschauen.
Junge Leute, die etwas wollen, und keiner von ihnen weiß schon, wie es ausgeht. Ehrlich, Leute, davon kann man sich eine Scheibe abschneiden. Ich habe da gestanden und mich gefragt, wann ich das letzte Mal so selbstverständlich an etwas geglaubt habe.
Und dann ging es weiter mit meiner Schulung.
Regen, Theorie, und dann riss es auf
Der zweite Tag fing mit Wasser von oben an. Also Theorie. Viel Theorie.
Draußen lief es an den Scheiben herunter, drinnen saßen wir zu viert und haben geredet. Und ich habe alle zehn Minuten kurz rausgeschaut, so wie man das macht, wenn man eigentlich raus will.
Der liebe Gott hat dann ein Einsehen gehabt. Zur Mittagszeit ist es aufgerissen. Die Sonne kam durch, die Wolken sind geblieben, was ehrlich gesagt das schönere Licht macht.
Und dann sind wir geflogen. Bis kurz nach achtzehn Uhr.
Und wieder, am Ende des Tages, diese herzliche Danksagung. Wieder das Wort ruhig. Wieder das Wort professionell.
Und dazu die Gespräche, die so nebenbei entstehen, wenn man stundenlang zusammen auf einem Feld steht und auf besseres Licht wartet. Die sind mir fast das Liebste an dem Ganzen. Danke dafür.
Der Heimweg
Zum Sonnenuntergang hat die Sonne dann doch noch einmal aus der Wolkendecke geschaut, als wollte sie sich verabschieden.
Ich bin über die Autobahn Richtung Heimat gefahren, links zog das Tesla-Werk in Grünheide vorbei, dieser riesige Kasten am Waldrand, und ich habe an das Wildschwein gedacht, das zwanzig Kilometer entfernt gerade wieder irgendwo über eine Straße spaziert.
Ich saß da mit einem Gefühl, das ich lange nicht hatte. Etwas geschafft zu haben. Etwas erreicht zu haben. Jemanden einen Schritt weitergebracht zu haben.
Es tut gut, eingebunden zu sein und viel zu tun zu haben. Und es ist noch besser, wenn man dabei sieht, wie sich etwas weiterentwickelt, das vorher noch nicht da war.

Was ich mitgenommen habe
Das waren meine zwei Tage Berlin über den Wolken. Berlin war wie immer besonders, auch wenn ich kaum Zeit für die Stadt hatte. Aber diesmal ging es nicht um die Stadt. Diesmal ging es um die Menschen, die auf mich gewartet haben.
Und wenn ich ehrlich bin, sind es am Ende zwei Dinge, die geblieben sind.
Das eine ist dieser Waldparkplatz. Der Umweg, der sich immer lohnt. Ich hätte in einem Hotel schlafen können, vierhundert Meter vom Studio entfernt, und hätte diese zwei Nächte nie gehabt. Keine Wildschweine, kein Märchenwald, keine selige Ruhe. Nur einen Fernseher an der Wand und einen Frühstücksraum.
Und das andere ist dieser eine Satz auf der Wiese.
Wenn ihr gerade überlegt, ob sich ein Umbau lohnt, ob es das wert ist, alles noch einmal anzufassen, obwohl es unbequem ist und niemand euch garantiert, dass es gutgeht: Es kann sein, dass am Ende jemand vor euch steht und danke sagt. Einfach so, mitten auf einem Feld in Berlin.
Nach fünfundzwanzig Jahren hatte ich damit nicht mehr gerechnet.
Vielen Dank, Berlin. Für die Orte, für die Menschen, für die zwei Nächte im Märchenwald und für die Wildschweine, die mich beide Male durchgelassen haben.
Bis dahin. Liebe Grüße, euer Dominik
Willkommen an Bord.